Bauanleitung Iglubau mit Kinder
Ein fünfjähriges Kind baut sein erstes Iglu im Garten:
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Schritt 1: Schnee in Box füllenSchnee in Box schaufeln. Pappiger Nassschnee eignet sich deutlich besser als Pulverschnee. Wenn man einen Schneeball formen kann, der nicht gleich wieder zerfällt, klappt es auch mit den Schneeblöcken. Der Schnee kann auch mittels Zielwurf oder anderen Spielen in die Box gefüllt werden - das braucht einfach etwas mehr Zeit... |
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Schritt 2: Schnee in Box komprimierenDamit die Schneeblöcke nicht auseinanderfallen und das Gewicht der weiter oben liegenden Blöcke tragen mögen, muss der Schnee verdichtet werden. Stampfen funktioniert ganz gut, sich drauf setzen macht mehr Spass |
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Schritt 3: Schneeblöcke im Kreis anordnenDie Schneeblöcke werden in einem (runden!) Kreis dicht nebeneinander gesetzt. Die dabei entstandenen Fugen werden mit Schnee gefüllt. Auch hier ist wie bei den Blöcken darauf zu achten, dass der Schnee kompakt ist. Mit dem Grundriss legt man einerseits die Grösse des Iglus fest. Andererseits definiert man dadurch auch die Bauzeit! Deshalb vorsicht mit zu ambiziösen Iglugrössen, welche nach ein paar Stunden besenfalls als oben offene Burg enden. |
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Schritt 4: zweite Reihe ergänzenSind die Fugen in der ersten Reihe gestopft, folgt die nächste Reihe oben drauf. Im Gegensatz zum klassichen Iglubau ist es nicht nötig, in einer Spirale zu bauen. Wie man sieht, sollte die Box nur so gross sein, dass die iglubauenden Kinder sie auch transportieren können. |
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Schritt 5: Schneeblöcke aneinander setzenJeder Block, der schön aus der Form kommt, ist ein kleines Erfolgrserlebnis. Schon in der zweiten Reihe muss darauf geachtet werden, dass die Blöcke leicht nach innen geneigt werden. |
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Schritt 6: Neigung nach Innen erhöhenDer erste Block einer etwas stärker geneigten Reihe hält nicht von alleine. Setzt man einen zweiten Block daneben, stützen sie sich gegenseitig ab. Durch das Füllen der Fugen innen und aussen gewinnen sie an Stabilität. Anschliessend können die folgenden Blöcke angeleht werden. Gründe, warum es beim klassischen Iglu so eher nicht funktioniert, sind die kleinere Krümmung durch den grösseren Radius und oft auch der trockenere Schnee in den Alpen. In den Niederungen liegt oft nasser Schnee, welcher super zusammenpappt.. |
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Schritt 7: Igludach schliessenIrgendwann ist das Loch oben so klein, dass man zwei Schneeblöcke wie ein First gegeneinander lehnen kann. Zwei weitere Blöcke, welche mit der Schneeschaufel in Form gebracht werden, verschliessen die Seiten. Falls man einen Kühlturm baut (zu wenig Neigung), kann man zwar angenehm im Iglu stehen, aber irgendwann wird es schwierig mit dem Schliessen des Iglus. |
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Schritt 8: Eingang öffnenJe nach Grösse des Iglus kann man den Eingang schon während der Bauphase in der Wand ausbrechen. Allenfalls kann der Eingang noch mit einem kleinen Tunnel ausgeschmückt werden. Und schon ist das Pingu-Iglu fertig! Für dieses kleine Iglu wurden 44 Schneeblöcke verbaut, wofür der kleine Iglubauer und sein Papi knapp zwei Stunden (inkl. Schneeballschlacht) benötigten. |
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